Willi Müller

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Im Jahr 2014 im Rahmen der Ausstellungen in der Galerie Mäder Basel und Kunstkeller Bern erschienen

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Podiumsgespräch

Podiumsgespräch zur Ausstellung «Willi Müller – Hans Josephsohn»

25. Oktober 2020, Galerie da Mihi, Bern

Die Abseitsbilder sind unspektakuläre Orte in der Natur zwischen Blumen, Früchten, Unkraut...

Dort, wo der Mensch nie ganz Herr der Lage wird. So ist auch die malerische Stimmung flüchtig und unentschieden. Es soll aber ein zur Ruhe kommen für unser Auge eintreten, eine Art Trost sogar.

In den Quartierbildern geht es um Orte meiner Umgebung, die aus der Erinnerung auftauchen, meist bekannt aus flüchtigen Aufenthalten oder  Vorbeifahrten.

Sie können sich im Bild aber vermischen wie in einem Traum. Ich suche dabei eine malerische Ordnung, ein Stimmungsbild. Es sind unscheinbare Orte: Parkplätze, Strassen, Bebautes und Natur.

Bei den Menschenbildern versuche ich, Körperlichkeit in Licht und Schatten mit einer geistigen Präsenz zu verbinden.

Ich möchte diese Menschen auch zusammen sehen mit einer Art Landschaft. Diese Darstellungen sind und bleiben Rohzustände. Eine fotografische Festlegung will ich nicht, auch nicht in den Portraits. Diese stützen sich zwar ab auf schnelle kleine Zeichnungen bestimmter Menschen. Ich suche aber einen Bildraum damit, der seelische Befindlichkeit festhält und fragend fragmentarisch bleibt.

In den Hotelbildern geht es mehr um Innenräume, die verdichtet werden sollen in einfache Sinnbilder der vergänglichen Mobiliare des Menschen.

Tische, Stühle, Fenster, Gegenstände. Einfache Dinge, flüchtig  im Wechsel von Lichtglanz und Schatten.